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Berlinale-Edition, SZ-Cinemathek
22 DVDs
Berlinale-Edition, SZ-Cinemathek
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Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Artikel-Nr.: 9783866157644
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Film ab! 22 unvergessliche Filmhighlights aus 60 Jahren Berlinale

Die schönsten Filme aus 60 Jahren Berlinale, zusammengestellt von der Kinoredaktion der Süddeutschen Zeitung, in der Jubiläumsedition der SZ Cinemathek. Freuen Sie sich auf neue Lieblingsfilme wie "Erdbeer und Schokolade" und "Geständnisse" und auf ausgezeichnetes Weltkino wie "William Shakespeares Romeo & Julia" und "Die zwölf Geschworenen."

22 unvergessliche Glanzstücke als Gesamtedition in der Jubiläumsbox.

 

1 - Traffic - Macht des Kartells Regie: Steven Soderbergh USA/Deutschland, 2000
Silberner Berliner Bär (Bester Darsteller)
Traffic zeichnet in drei parallelen Geschichten ein facettenreiches Bild der Drogenproblematik in den USA: Ein mexikanischer Drogenfahnder gerät an der Grenze zu den USA zwischen zwei Drogenkartelle. Eine High-Society-Ehefrau muss feststellen, dass ihr Reichtum auf den Drogendeals ihres Mannes fußt. Und die Tochter eines konservativen Richters entwickelt sich von der Paradetochter zum Junkie.      

2 - Solo Sunny Regie: Konrad Wolf Ehem. DDR, 1980
Silberner Berliner Bär (Beste Darstellerin)
Schlagersängerin Sunny aus Ost- Berlin tingelt mit einer Band durch die Dörfer. Taxifahrer Harry verehrt sie, Philosoph Ralph betrügt sie und gegen die Flirtversuche von Musiker Norbert wehrt sie sich. Nach einem Streit mit ihm verlässt sie die Band und landet wegen eines Selbstmordversuches im Krankenhaus. Aber Sunny gibt sich nicht auf, sondern startet durch.

3 - Die zwölf Geschworenen Regie: Sidney Lumet USA, 1957
Goldener Berliner Bär
In einem winzigen, drückend heißen Hinterzimmer eines Gerichts haben sich zwölf Geschworene zur Beratung zurückgezogen. Der Fall scheint klar, das Urteil leicht zu fällen - schuldig im Sinne der Anklage! Doch wider Erwarten meldet Geschworener Nr. 8 Bedenken an der Schuld des Angeklagten an.

4 - Erdbeer und Schokolade Regie: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío Kuba/Mexiko/Spanien, 1994
Silberner Berliner Bär (Spezialpreis der Jury)
David und Diego, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lernen sich in einem Café in Havanna kennen. Der eine (Diego) ist bekennender Schwuler und Künstler, der andere (David) militanter Kommunist und heterosexuelle Jungfrau. Unter Diegos Einfluss beginnt Davids Idealbild vom System zu bröckeln und bald schon verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft.

5 - Larry Flynt - Die nackte Wahrheit Regie: Milos Forman USA, 1996
Goldener Berliner Bär
Verleger Larry Flynt, reich und erfolgreich geworden durch sein Herrenmagazin Hustler, wird von konservativen Kreisen wegen allzu großer Freizügigkeit angefeindet. Er aber kämpft gemeinsammit seiner Frau Althea vehement für Meinungsfreiheit und gegen Zensur. Auch ein Attentat auf ihn und der plötzliche Aids-Tod seiner Frau halten Flynt nicht davon ab, für seine Sache einzutreten und weiterzukämpfen.

6 - Rain Man Regie: Barry Levinson USA, 1988
Goldener Berliner Bär
Charlie Babbitt erfährt nach dem Tod seines Vaters von der Existenz seines autistischen Bruders Raymond. In der Absicht an dessen Erbe heranzukommen, nimmt er ihn mit auf eine Reise, doch Raymond bringt den hitzköpfigen Charlie zunächst an die Grenzen seiner Geduld. Erst als sich die Reise dem Ende neigt, lernt Charlie den ungleichen Bruder lieben und will sich schließlich nicht mehr von ihm trennen.

7 - Der Mann, der die Frauen liebte Regie François Truffaut Frankreich, 1977
Berlinale 1977
Völlig besessen vom weiblichen Geschlecht, nimmt Bertrand Morane selbst für die flüchtigste Romanze jede Strapaze auf sich. Beim Überqueren einer Straße - ihm war auf dem Gehsteig gegenüber eine Frau aufgefallen - wird Bertrand von einem Auto erfaßt. Nach seinem Tod sorgt die Verlagslektorin Geneviève dafür, dass seine pikanten Memoiren erscheinen.

8 - Letters from Iwo Jima Regie: Clint Eastwood USA, 2006
Japanische Soldaten leisten während der amerikanischen Invasion auf der Pazifikinsel Iwo Jima erbitterten Widerstand. Da die Streitkräfte hoffnungslos unterlegen sind, wird die Schlacht gegen die US-Truppen zum aussichtslosen Himmelfahrtskommando. Die Soldaten schreiben letzte Briefe an ihre Angehörigen, um sich zu verabschieden.

9 - Sinn und Sinnlichkeit Regie: Ang Lee USA, 1995
Goldener Berliner Bär
England im 19. Jahrhundert, zwei Schwestern auf der Suche nach dem großen Glück: Nachdem der verstorbene Patriarch seinen gesamten Besitz an den Bruder der beiden vererbt, machen sich Marianne und Elinor auf, ihren eigenen Weg zu finden. Zunächst misslingt es ihnen bis sie schließlich erkennen, dass sie Standesdünkel und Materialismus hinter sich lassen müssen, um glücklich zu sein.

10 - Maskulin - Feminin Regie: Jean-Luc Godard Frankreich/Schweden, 1966
Silberner Berliner Bär (Bester Darsteller)
Der Film erzählt die Geschichte von fünf jungen Leuten im Pariser Winter 1965: Paul, der Idealist, engagiert sich gegen den Vietnamkrieg; Robert ist der Realist, der alle politisieren will; Madeleine träumt von der großen Karriere als Sängerin und wohnt mit ihren Freundinnen Catherine und Elisabeth zusammen.

11 - Before Sunrise Regie: Richard Linklater USA, 1995
Silberner Berliner Bär (Beste Regie)
Im Zentrum der Filmromanze „Before Sunrise“ stehen der Amerikaner Jesse und die Französin Celine, die sich auf einer Zugfahrt nach Wien kennen lernen. Beide sind sofort von einander fasziniert. Jesse, der am folgenden Tag seine Heimreise antreten muss, überredet Celine, mit ihm die Stadt zu erkunden. Eine zarte Liebesgeschichte entspinnt sich - doch der Abschied ist nahe.

12 - Die Farbe des Geldes Regie: Martin Scorsese USA, 1986
Berlinale 1987
Der ehemalige Billardspieler Fast Eddie Felson rührte 25 Jahre lang seinen Queue nicht an, bis er in dem jungen Vincent einen genialen Nachwuchsspieler trifft und dessen Trainer wird. Es kommt jedoch zum Bruch der beiden und erst bei der Billardmeisterschaft in Atlantic City treffen sie wieder aufeinander. Die Begegnung zwischen dem Meister und seinem Schüler am Pool-Tisch ist unvermeidlich.

13 - Gespenster Regie: Christian Petzold Deutschland/ Frankreich, 2005
Berlinale 2005
Zwei junge Frauen begegnen sich eines Morgens im Berliner Tiergarten. Nina, das Heimkind, scheu und trotzig; Toni, eine Diebin, die sich die Welt nimmt und keine Chance auslässt. Sie treffen auf die Französin Françoise, die glaubt nach jahrelanger Ungewissheit in der Streunerin Nina ihr verlorenes Kind wiedergefunden zu haben. Doch plötzlich sind die Mädchen im Großstadtgeschehen verschwunden.

14 - Romeo & Julia Regie: Baz Luhrman USA,1996
Silberner Berliner Bär (Bester Darsteller)
Das von Gewalt und Verbrechen geprägte Verona Beach wird beherrscht von zwei rivalisierenden Familien, den Montagues und den Capulets. Auf einem Maskenball verlieben sich Romeo und Julia, die Kinder der beiden Patriarchen, unsterblich ineinander. Ein tödliches Täuschungsmanöver scheint der einzige Ausweg zu sein, um ihre Liebe und den Frieden zwischen den Familien zu retten.

15 - Italienisch für Anfänger Regie: Lone Scherfig Dänemark, 2000
Silberner Berliner Bär (Preis der Jury)
Kopenhagen: ein Kellner, ein Hotelangestellter, ein Pfarrer, eine Frisöse, eine Verkäuferin und eine Küchenhilfe werden durch einen Italienisch-Kurs zusammengeführt. Gemeinsam lernen sie aus verkrusteten Gefügen auszubrechen und ihr Leben umzukrempeln - nicht zuletzt während einer Reise nach Venedig, die aus den sechs Einzelgängern drei glückliche Paare macht.

16 - The Gingerbread Man
Regie: Robert Altman USA, 1998
Berlinale 1998
Womanizer und Staranwalt Rick Magruder lernt auf einer Party die zerbrechliche Mallory kennen, die von ihrem Vater bedroht wird und Magruder um Hilfe bittet. Dieser setzt alles daran den psychopathisch veranlagten Vater ins Gefängnis zu bringen. Der Vater wird jedoch von Freunden befreit und es beginnt eine dramatische Hetzjagd in der der Jäger 1schließlich zum Gejagten wird.

17 - Adaption Regie: Spike Jonze USA, 2002
Silberner Berliner Bär (Großer Preis der Jury)
Im Mittelpunkt des Films steht Drehbuchautor Charlie Kaufmann und sein Versuch Susan Orleans Buch „The Orchid Thief“ auf die Leinwand zu bringen. Vor allem sein lebenslustiger Zwillingsbruder steht ihm dabei im Weg. Kurz bevor Charlie an seiner eigenen Kreativität verzweifelt, schreibt er sich selbst in den Mittelpunkt der Geschichte und löst dadurch eine Verkettung absurder Ereignisse aus.

18 - Die Ferien des Monsieur Hulot
Regie: Jacques Tati Frankreich, 1953
Berlinale 1953
Monsieur Hulot verbringt seine Ferien in einem kleinen Urlaubsort an der Küste der Bretagne. Hier widerfährt ihm eine Ungeschicklichkeit nach der anderen, was seine Miturlauber sehr befremdet. Als Krönung seiner Unbeholfenheit bringt er schließlich eine ganze Feuerwerksfabrik zur Explosion ohne sich des Chaos überhaupt bewusst zu sein.

19 - Nixon Regie: Oliver Stone USA, 1995
Berlinale 1996
Nixon wächst als Sohn armer Quäker auf. Nach Abschluß des Jura-Studiums zieht er als Abgeordneter ins Repräsentantenhaus ein. Als 37- Jähriger ist er bereits Senator, zwei Jahre später Eisenhowers Vizepräsident. Immer unbeliebt und umstritten wird er mit den Stimmen der „schweigenden Mehrheit“ schließlich zum US-Präsidenten gewählt, ehe er 1974 wegen desWatergate- Skandals zurücktreten muss.

20 - Ekel
Regie: Roman Polanski Großbritannien, 1964
Silberner Berliner Bär (Sonderpreis der Jury)
Die junge Carol arbeitet in einem Schönheitssalon in London als Maniküre. Sie fühlt sich von den Menschen angewidert und verabscheut Berührungen. Als ihre Schwester verreist und sie alleine zurück bleibt, verliert sie sich in Albträumen und Wahnvorstellungen, was sie schließlich zur Mörderin werden lässt.

21 - Geständnisse - Confessions of a dangerous mind
Regie: George Clooney USA, 2002
Silberner Bär (Bester Darsteller)
In den 60er Jahren steigt Chuck Barris zum Fernsehstar auf. Doch anscheinend vermisst er den gewissen Kick im Leben. Während seiner Dienstreisen arbeitet und mordet der immer exzentrischer und paranoider werdende Barris auf der ganzen Welt im Auftrag der CIA. Bald muss er jedoch feststellen, dass sein Doppelleben zwischen Entertainment und Spionage in Gefahr ist.

22 - Gefährliche Liebschaften
Regie: Stephen Frears Großbritannien /USA, 1988
Berlinale 1989
Frankreich 1782. Die Marquise de Merteuil möchte sich an ihrem verflossenen Geliebten rächen: Dieser will nämlich die erst 15-jährige Cecile heiraten. Sie engagiert den stadtbekannten Herzensbrecher Vicomte de Valmont, der dem Mädchen noch vor der Hochzeit die Unschuld rauben soll. Als Gegenleistung verspricht sie Valmont eine Liebesnacht.


Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 06. Januar 2010 in unseren Katalog aufgenommen.

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