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Europäische Geschichte im 20. Jahrhundert in 10 Bänden. Kartonierte Ausgabe
Herausgegeben von Ulrich Herbert |
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Beck
Artikel-Nr.: 978-3-406-601-EuropaAbo-kt
Artikel-Info/Bestellschein 
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- Pro Band ca. 26.95 EUR
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- Kartonierte Ausgabe
- Gesamtwerk in 10 Bänden
- Ca. 4.000 Seiten
- Zahlr. Abb. und Tabellen, 2-farbig
Diese Reihe macht begreiflich, wie unsere Nachbarländer zu dem wurden, was sie heute sind und bietet in ihrer Gesamtheit eine vergleichende Geschichte Europas im 20. Jahrhundert.
In den Jahrzehnten um 1900 veränderten sich die Länder Europas in einem bis dahin unbekannten Tempo. Die industrielle Hochmoderne verwandelte die Lebenswelten und produzierte heftige Gegenreaktionen, die den Hintergrund abgaben für die großen politischen Kämpfe, die Kriege und die Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Auch die Krise der Industriegesellschaften seit den 1960er Jahren ging mit einem tief greifenden sozialen und kulturellen Wandel einher, und auch den teilten die europäischen Nationalstaaten miteinander.
Zugleich wurden die verschiedenen nationalen Varianten der modernen Gesellschaften einander immer ähnlicher. Die Bände der Reihe setzen daher bei den Nationalstaaten an, beziehen ihren Blickwinkel jedoch aus diesen allen Staaten gemeinsamen Entwicklungen. Nur so lässt sich eine europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts entwerfen, die nicht der Versuchung erliegt, Gegenwartsvisionen europäischer Identität in die Vergangenheit zurück zu projizieren.
Die ersten 3 Bände:
Franz-Josef Brüggemeier: Geschichte Großbritanniens
Franz-Josef Brüggemeier legt die klassischen Interpretationen der britischen Geschichte beiseite und zeichnet das Land als den modernsten Staat Europas, in dem wichtige Entwicklungen des 20. Jahrhunderts jeweils früher als auf dem Kontinent stattfanden.
Kein anderer Staat hatte um 1900 den Grad an Urbanisierung und Industrialisierung erreicht, den Großbritannien im Laufe des 19. Jahrhunderts hervorgebracht hatte. Auch Konsumgesellschaft und Populärkultur waren nirgendwo so weit entwikkelt. In keinem anderen Land vollzogen sich aber auch der Rückgang der Industrieproduktion und der Aufstieg des Dienstleistungssektors im Laufe des 20. Jahrhunderts so früh und so gründlich wie hier. Die Entwicklungen dauerten dadurch zwar länger als auf dem Kontinent, zugleich hatten die Briten aber auch mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen. Die gesellschaftlichen Konflikte verliefen deshalb sehr viel friedlicher, so dass George Orwell als wichtigste Eigenschaft der Briten hervorhob „einander nicht zu töten“. Mit viel Sympathie für seinen Gegenstand porträtiert Franz-Josef Brüggemeier Großbritannien im 20. Jahrhundert und öffnet den Blick für die Vielfalt der britischen Geschichte.
Hans Woller: Geschichte Italiens
Hans Woller liefert in diesem beeindruckenden Buch die erste wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung der Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert und macht die gegenwärtige Situation des Landes damit in ganz neuer Weise verständlich. Italien, als Nationalstaat wie Deutschland eine Spätgeburt, war um 1900 ein bitter armer Agrarstaat, den die Industrialisierung noch kaum berührt hatte. 100 Jahre später zählt das Land zu den führenden Industriestaaten. Der Weg in die Industriemoderne war steinig: Er führte über eine totalitäre Diktatur, die das Land an der Seite Hitlers in den Zweiten Weltkrieg verwickelte, über einen blutigen Bürger- und Klassenkrieg schließlich in eine stets prekäre Demokratie. Ihm lag ein spezifisches „Modell Italien“ zugrunde, das durch staatliche Förderung von Schlüsselindustrien und große Staatsholdings geprägt war. Beobachter sprachen daher von der „größten realexistierenden Staatswirtschaft der westlichen Welt“. Nach dem Fall der Berliner Mauer implodierte das alte System, und schuf Platzfür Silvio Berlusconi, der das Land bis heute in Atem hält. Hans Woller zeichnet diese atemberaubende Entwicklung nach und holt Italien, das vielen so exotisch scheinende Land, damit in die europäische Normalität zurück.
Walter L. Bernecker: Geschichte Spaniens
Nach zwei Diktaturen, einem blutigen Bürgerkrieg und dem Übergang zur parlamentarischen Demokratie seit dem Tod Francos ist Spanien heute in der europäischen Normalität angekommen. Walther L. Bernecker verfolgt die bewegte Geschichte des Landes im 20. Jahrhundert und zeigt wie es seinen europäischen Nachbarn immer ähnlicher wurde. Ein besonderes Merkmal der spanischen Geschichte ist die Ungleichzeitigkeit von politischer und wirtschaftlich-sozialer Entwicklung. Das 1931 auf die Diktatur Primo de Riveras folgende republikanische Spanien war zwar politisch ein modernes Land mit aufgefächertem Parteiensystem, aber es blieb wirtschaftlich rückständig. Am Ende der franquistischen Diktatur 40 Jahre später hatten sich die Vorzeichen umgekehrt. Spanien war wirtschaftlich in der europäischen Moderne angekommen, aber politisch noch immer im autoritär-hierarchischen System des Franquismus gefangen. Zu Beginn der 90er Jahre zeigte das Land wiederum ein radikal verändertes Gesicht. Erst die Reformen der letzten Jahrzehnte haben Spanien endgültig zu einem westlich-demokratischen Land werden lassen.
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Editionsplan
Frühjahr 2010 (23.3.2010)
- Geschichte Großbritanniens im 20. Jahrhundert (Franz-Josef Brüggemeier)
- Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert (Hans Woller)
- Geschichte Spaniens im 20. Jahrhundert (Walther L. Bernecker)
Herbst 2010
- Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert (Marie Janine Calic)
- Geschichte Polens im 20. Jahrhundert (Wlodzimierz Borodziej)
Frühjahr 2011
- Geschichte der Niederlande im 20. Jahrhundert (Gerhard Hirschfeld)
Herbst 2011
- Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert (Ulrich Herbert)
- Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert (Dietmar Neutatz)
Frühjahr 2012
- Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert (Jakob Tanner)
- Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert (Jörn Leonhard)
Alle Bände erscheinen jeweils in einer broschierten und einer gebundenen Ausgabe.
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Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 09. Februar 2010 in unseren Katalog aufgenommen.
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