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  www.kohlibri.de » Literatur » Zeitschriften-Editionen » 588/05804
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Süddeutsche Zeitung Bibliothek der Metropolen
In jeder Stadt steckt ein großer Roman
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Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Artikel-Nr.: 588/05804
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  • 20 große Romane
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Die von der Feuilletonredaktion der Süddeutschen Zeitung exklusiv zusammengestellte Edition ist eine literarische Weltreise durch die Metropolen der Nachkriegszeit – und begehrenswert wie das Talent ihrer Autoren. Die Bände erscheinen in gewohnt hochwertiger Ausstattung im Hardcover mit Schutzumschlag.



Band 1-4


 

Don DeLillo: Cosmopolis. New York   224 Seiten

New York an einem Tag im April 2000. Eric Packer, erfolgreicher Vermögensverwalter, fährt in seiner Limousine quer durch Manhattan, um sich bei seinem Lieblingsfriseur die Haare schneiden zu lassen. Weltweit wackeln die Börsenkurse und als Eric viele Stunden und etliche riskante Termingeschäfte später endlich seinen Haarschnitt bekommt, droht auch sein Leben aus den Fugen zu geraten. DeLillo schildert die Geschichte eines Tages im Leben eines besessenen ‚Global Players‘ – grotesk, witzig, böse, klug.

Rafik Schami: Die dunkle Seite der Liebe   1040 Seiten

Eine Erzählung von Liebe und Hass, Unterdrückung und Leidenschaft: Über dem Tor der Pauluskirche in Damaskus hängt eines Morgens ein ermordeter muslimischer Offizier. Gerade nimmt Kommissar Barudi die Ermittlungen auf, da wird ihm der Fall auch schon vom  Geheimdienst entzogen. Rafik Schami spannt hier einen großen schillernden Erzähl-Bogen über ein Jahrhundert syrischer Geschichte, in dem Politik und Religion das Volk nicht zur Ruhe kommen lassen.

Hei Ma: Verloren in Peking. Peking   400 Seiten

Hei Ma schildert, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, auf ironische Weise das Pekinger Alltagsleben, angesiedelt zwischen ökonomischem Aufbruch und uralten Kulturtraditionen. Im Mittelpunkt stehen acht Familien und ihre Probleme: mit dem Wasser, den  Kindermädchen, der Karriere, den Intrigen untereinander, dem Kampf um ein größeres Zimmer, der Zuzugsgenehmigung für die Ehefrau und Verunsicherung durch wirtschaftliche Reformen.

Raymond Queneau: Zazie in der Metro. Paris   157 Seiten

‚Zazie in der Metro‘ ist kein Buch über die Pariser Metro und nur nebenbei ein Buch über die Göre Zazie; es ist vielmehr ein Buch über Paris, ein Buch über die Sprache des Alltags, ein Buch, das alles auf den Kopf stellt, sich über alles lustig macht, auch über sich selbst.
Die Verfilmung des Romans von Louis Malle ist ein Muss für alle Liebhaber des klassischen Slapstick-Films.



Band 5-12



Suketu Mehta: Bombay. Maximum City. Bombay
   782 Seiten

Bombay: faszinierend und exotisch, Mega-City der Extreme, die Stadt der Zukunft. Welten prallen dort aufeinander – hier die Traumfabrik von Bollywood, dort der tägliche Albtraum der Armen und Enttäuschten. Der preisgekrönte Journalist Suketu Mehta präsentiert Bombay in packenden Reportagen, die hinter traumhafte Kulissen führen. Sprachlich brillant und mit ungeheurer Leidenschaft verknüpft Mehta die einzelnen Geschichten und Bilder zu einem großen Ganzen.

Jakob Arjouni: Magic Hoffmann. Berlin   280 Seiten

Fred, Nickel und Annette träumen einen Traum, und der trägt den Namen ‚Kanada‘. Dort könnte man leben, wie man will, fischen und fotografieren, weit weg vom Muff der Provinz. Doch von Dieburg nach Vancouver kommt man nicht ohne Umweg. Für Fred führt dieser über
den Knast in das Berlin nach dem Mauerfall, wo er Nickel, Annette und sein Geld abholen will. So war‘s besprochen – doch ‚the times they are changin‘. Treffsicher zeichnet der Autor ein Bild unserer Zeit, unseres Landes und das eines jungen Mannes namens Magic Hoffmann.

César Aira: Die Nächte von Flores. Buenos Aires   158 Seiten

‚Flores‘ war immer eines der besseren Viertel von Buenos Aires. Doch die Wirtschaftskrise trifft schließlich auch seine Bewohner. Das Ehepaar Aldo und Rosa versucht das Beste aus dieser Situation zu machen und stürzt sich fasziniert in das Abenteuer Neuanfang. ‚Die
Nächte von Flores‘ erzählt fantasievoll von der Widerstandskraft des Menschen in einer Zeit des Umbruchs. César Aira ist ein Wortkünstler, in dessen Händen sich die Realität in eine atemberaubende und doch wahrscheinliche Fantasie verkehrt.

Nagib Machfus: Die Midaq-Gasse. Kairo   364 Seiten

Onkel Kamil, der Bonbonverkäufer, al-Hilu mit seinem Friseursalon, der alte Dichter, den keiner mehr hören will, seit es das Radio gibt – jeder sucht seinen eigenen Weg in die Zukunft. Umm Hamida, wandelndes Lexikon aller Missetaten, hat täglich mehr zu erzählen über die Geheimnisse der Gasse, denn eine Welt ist in Unordnung geraten. Nagib Machfus, ist einer der bedeutendsten arabischen Autoren der Gegenwart. 1988 wurde ihm der Nobelpreis verliehen.



Saiichi Maruya: Die Journalistin. Tokio   542 Seiten

Heldin des Romans ist eine erfolgreiche Mittvierzigerin, von Beruf Journalistin einer großen Tageszeitung. Sie hat mit dem Klischee der japanischen Frau, das sie einst zu einer blumengleichen Rolle, bestenfalls zu einer Art Bonsai im Garten des Menschlichen  verpflichtete, nichts mehr zu tun. Sie ist selbstbewusst, gegebenenfalls eigenwillig, und geht auch erotisch aktiv ihre eigenen Wege. ‚Die Journalistin’ ist ein spannender und satirischer Roman über das Presse- und Zeitungsmilieu und die undurchschaubaren
Verknüpfungen in Gesellschaft und Politik. Landschaft in klarem Licht

Carlos Fuentes: Landschaft in klarem Licht. Mexiko   392 Seiten

In seinem ersten Roman zeichnet Fuentes ein umfassendes Bild der postrevolutionären Mexiko-Stadt. Er kreist um die Frage nach der mexikanischen bzw. lateinamerikanischen Identität und verknüpft die neuere, von Desillusionen geprägte Geschichte Mexikos mit seiner mythisch-indianischen Vergangenheit. 1987 erhielt Fuentes den Cervantespreis für sein Lebenswerk.

Elif Shafak: Der Bonbonpalast. Istanbul   470 Seiten

Ein Haus als Metapher für eine ganze Stadt: ‚Der Bonbonpalast‘ verwebt kunstvoll die Geschichten der zahlreichen Hausbewohner mit der Geschichte und Gegenwart Istanbuls, einer Stadt zwischen Mystik, Religion und der Kraft der Moderne. Ein Roman, der vor Geschichten nur so sprudelt, Geschichten, die so unglaublich sind und so real wie der Geruch des Hauses, dessen Quelle ganz am Ende an unerwarteter Stelle gefunden wird.

Alan Hollinghurst: Die Schönheitslinie. London   576 Seiten

Sommer 1983. Als der 20-jährige Nick Guest eine Dachkammer bei den Feddens im reichen Londoner Stadtteil Notting Hill bezieht, taucht er in eine ihm bis dahin völlig fremde Welt ein. Nicks Entwicklung vom kleinbürgerlichen Provinzler zum dandyhaften Kosmopoliten ist gleichzeitig ein großartiges Sittengemälde der Thatcher-Ära, für das Hollinghurst mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde.

 


Band 13-20



Bret Easton Ellis: Die Informanten. Los Angeles   258 Seiten

In 13 miteinander verwobenen Geschichten zeichnet Ellis das Bild einer sanften Apokalypse im Los Angeles der 80er Jahre - geprägt von Sex, Drogen und Selbstzerstörung - und bestätigt damit einmal mehr seine herausragende Stellung als literarischer Chronist der
Gegenwart. Die Verfilmung „The Informers“ lief 2008 im Kino.

Chinua Achebe: Heimkehr in fremdes Land. Lagos   194 Seiten

Obi Okonkwo, Stolz und Hoffnung seines von alters her berühmten Dorfes, kehrt nach seinem Studium in England in die Hauptstadt Lagos zurück, wo er versucht, den Erwartungen seiner christlichen Familie und der den alten Traditionen verhafteten Dorfältesten gerecht zu werden. Zwischen den Kräften zerrieben, erliegt Obi schließlich dem Versuch der Korruption. Chinua Achebe ist einer der meistgelesenen Autoren Schwarzafrikas.

Jurij Trifonow: Das Haus an der Moskwa. Moskau   222 Seiten

‚Das Haus an der Moskwa‘ ist ein zentraler Roman im Werk von Jurij Trifonow und zugleich eine der künstlerisch gelungensten Abrechnungen mit der gesellschaftlich-moralischen Degeneration der sowjetischen Intelligenz der 1950er, 60er und 70er Jahre. Ein riesiges Wohnhaus für Funktionäre steht an der Moskwa, dem Kreml schräg gegenüber. Es ist Ort und Mittelpunkt des Romangeschehens – ein Schauplatz, der Menschen von oben nach unten sinken und von unten nach oben steigen sieht.

Paulo Lins: Die Stadt Gottes. Rio de Janeiro   494 Seiten

‚Die Stadt Gottes‘, die Cidade de Deus, ist das Armenviertel von Rio de Janeiro. Die Jugendlichen dort kennen nur die Alternativen Armut oder Gewalt. In seinem epischen Roman schildert Paulo Lins auf eindrucksvolle Art und Weise die Entstehung der dortigen Bandenkriminalität. Die Verfilmung ‚City of God‘ gilt jetzt schon als Klassiker des modernen Kinos und wurde 2004 für vier Oscars nominiert.



Tirdad Zolghadr: Softcore. Teheran   224 Seiten

Teheran, ein Vierteljahrhundert nach der Revolution: Ein junger Iraner kommt zurück aus dem Ausland, um das Promessa wiederzueröffnen: In den 70ern eine angesagte Cocktailbar, soll es jetzt Nachtclub und Galerie werden. Ist das im Land der Mullahs möglich?
Tirdad Zolghadr schreibt mit Tempo, Witz und Hintergründigkeit über den Kunstbetrieb in Teheran. Seine hellsichtige Satire über die Eröffnung einer Galerie ist zugleich das Zeitporträt einer Generation, die sich für Politik schon lange nicht mehr interessiert, ihr aber ausgeliefert ist.

Cees Nooteboom: Rituale. Amsterdam   232 Seiten

Cees Nooteboom legt in seinem Erfolgsroman heiter und melancholisch Zeugnis ab von der weltschaffenden Kraft seines souveränen, leichten wie philosophischen Erzählens, seiner Fähigkeit, das Sein zum Schein und den Schein zum Sein zu verwandeln. Inni Wintrop will sich selbst töten, weil er in seinem Horoskop prophezeit hatte, seine Frau werde mit einem anderen durchbrennen, und er, der ja Löwe war, würde dann Selbstmord begehen. Doch wie der Tod so spielt, der Strick reißt.

Elif Shafak: Der Bonbonpalast. Istanbul
   270 Seiten

Ein Haus als Metapher für eine ganze Stadt: ‚Der Bonbonpalast‘ verwebt kunstvoll die Geschichten der zahlreichen Hausbewohner mit der Geschichte und Gegenwart Istanbuls, einer Stadt zwischen Mystik, Religion und der Kraft der Moderne. Ein Roman, der vor  Geschichten nur so sprudelt, Geschichten, die so unglaublich sind und so real wie der Geruch des Hauses, dessen Quelle ganz am Ende an unerwarteter Stelle gefunden wird.

Ivan Vladislavic: Johannesburg. Insel aus Zufall. Johannesburg   512 Seiten

Das Buch wurde auf der Cape Town Book Fair 2007 als Meisterwerk gefeiert. Ivan Vladislavic, einer der Hauptvertreter der südafrikanischen Literatur, entwirft darin ein unterhaltsames, tiefgründiges, literarisches Porträt der Stadt Johannesburg und des neuen Südafrika. Mit
hoher sprachlicher Präzision, Wortwitz, Ironie sowie ab- und hintergründigen Assoziationen erstellt Vladislavic´ in 138 Kapiteln seine persönliche Landkarte von Johannesburg.
 


Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 08. April 2010 in unseren Katalog aufgenommen.

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