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Hanser
Artikel-Nr.: 9783446235779
Artikel-Info/Bestellschein 
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- Von Umberto Eco signierte Exemplare vorhanden -
- Aus dem Französischen von Barbara Kleiner
- 2010
- 288 Seiten
- Gebunden
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Eine leidenschaftliche Liebeserklärung an das Lesen – in seiner guten alten Form als Buch
»Das Buch ist wie der Löffel, der Hammer, das Rad oder die Schere. Sind diese Dinge erst einmal erfunden, lässt sich Besseres nicht mehr machen.« Nach der Lektüre von Umberto Ecos Gesprächen mit Jean-Paul Carrière werden wir nie wieder etwas anderes glauben.
Umberto Eco und der berühmte Drehbuchautor Jean-Paul Carrière, zwei leidenschaftliche Sammler und Bücherliebhaber, führen ein Gespräch über die Zukunft des Buches. Das Ergebnis ist eine rasante Reise durch die Zeit – von Papyrusrollen bis zu Internet und E-Book. Sie sprechen über die Faszination von Bibliotheken, welche Bücher sie vor einem Feuer retten würden, über die Bedeutung der Dummheit und die heutige Gesellschaft, die nicht weiß, »wie sie ihr Gedächtnis auf Dauer archivieren soll«. Sie erzählen auch von ihrem Verhältnis zu moderner Technik und fragen sich, »ob es sinnvoll sein kann, Krieg und Frieden auf einem E-Book zu lesen«.
Kurz gesagt, es handelt sich hier um fröhliche Wissenschaft im wahrsten Sinne des Wortes. Der Leser amüsiert sich über die originellen, unterhaltsamen und höchst informativen Anekdoten der beiden Passionierten. Dieser Dialog ist eine Hommage an die Galaxie Gutenberg, an das Buch als die größte Erfindung der Menschheit. Eco und Carrière werden alle Leser begeistern, die das Buch als Gegenstand lieben. Und es ist nicht auszuschließen, dass sie bei den Besitzern von E-Books eine kräftige Nostalgie hervorrufen.
Jean-Claude Carrière, 1931 in Colombières-sur-Orb/Südfrankreich geboren, ist Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor. 1963 wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet und arbeitete unter anderem mit Jacques Tati, Volker Schlöndorff, Peter Brook und Jean-Luc Godard zusammen. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter die Romanfassung zum Filmerfolg »Die Ferien des Monsieur Hulot« und Gespräche mit dem Dalai Lama. »Relativität zum Tee« wurde in 18 Sprachen übersetzt und ist ein großer internationaler Erfolg.
Umberto Eco, geb. 1932 in Alessandria, lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane 'Der Name der Rose' und 'Das Foucaultsche Pendel' sind Welterfolge geworden.
Barbara Kleiner, promovierte Germanistin und Romanistin aus München, Jahrgang 1952. Sie erhält den Übersetzerpreis der Kulturstiftung NRW für ihre Übertragung von Ippolito Nievos Werk Bekenntnisse eines Italieners (Manesse Verlag, 2005) aus dem Italienischen ins Deutsche. Gleichzeitig wird das Gesamtwerk der Übersetzerin ausgezeichnet. Die Kunststiftung NRW verleiht den renommierten Preis, der mit 25.000 zu den höchstdotierten Auszeichnungen für literarische Übersetzer im deutschsprachigen Raum gehört, in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen.
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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 12. August 2010 in unseren Katalog aufgenommen.
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