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Arthaus präsentiert in Zusammenarbeit mit Deutschlands wichtigstem Musikmagazin Rolling Stone zwölf Musikfilme mit Kultstatus. Ein rockiger Querschnitt durch die Musikgeschichte mit fesselnden Dokumentar- und Spielfilmen in einem aufwändig gestalteten Digipak. Die Filme mit und über Musiklegenden wie The Doors, die Rolling Stones, die Sex Pistols bis hin zur Hip Hop-Ikone Eminem sind nicht nur für Musikfans ein wahres Highlight.
24 Hour Party People
Manchester, Ende der siebziger Jahre: Gerade mal 42 Menschen zählt die Zuschauermenge, die dem Konzert einer bis dato unbekannten Band namens Sex Pistols lauscht – aber jeder einzelne von ihnen wird berühmt werden. Unter ihnen TV-Moderator Tony Wilson, der mit seinem Label Factory Records Bands wie Joy Division oder Happy Mondays unter Vertrag nimmt, später den legendären Club Hacienda gründet und dafür bereitwillig finanzielle und private Katastrophen einsteckt.
Michael Winterbottoms grandioser Kultfilm ist eine furiose Hommage an die legendäre Musik- und Partyszene im Manchester der siebziger Jahre mit einem überragenden Steve Coogan in der Hauptrolle. Vom Beginn des Punkrock bis zu den Überresten der Ravekultur – eine wilde Zeit voller Exzesse, Enthusiasmus, Drogen, Sex und jeder Menge Spaß! Mit Joy Division, New Order, den Happy Mondays und vielen mehr.
8 Mile
„8 Mile“ zeigt eine Woche aus dem Leben einer Gruppe junger Menschen in der Vorstadthölle Detroits – und ihre Versuche, daraus zu entkommen. Für Jimmy „Rabbit“ Smith Jr. ist Hip Hop die einzige Möglichkeit, aus seinem tristen Leben zwischen Langeweile und Gewalt auszubrechen. Er weiß, dass seine Texte das Zeug dazu haben – wenn er es schafft, seine Wut für seine Musik zu nutzen und sich der Herausforderung zu stellen.
Mit „8 Mile“ gelang den Oscar®-Preisträgern Curtis Hanson (L.A. Confidential) und Brian Gazer einer der besten und meist gelobten Filme des Jahres 2002. Hip Hop-Ikone Eminem, Oscar®-Gewinnerin Kim Basinger, Brittany Murphy und Mekhi Phifer glänzen in dem Aufsteiger-Drama mit großartigen schauspielerischen Leistungen.
The Blues Brothers
Gleich nachdem Jake Blues aus dem Gefängnis entlassen wird, besuchen er und sein Bruder Elwood das Waisenhaus, in dem sie großgezogen wurden. Dort müssen sie erfahren, dass das Waisenhaus an das Kultusministerium verkauft werden soll. Es gibt nur eine Chance auf Rettung: Innerhalb von elf Tagen muss die Grundsteuer bezahlt werden. Die Brüder beschließen das Geld aufzutreiben, indem sie ihre alte Blues-Band wieder zusammenstellen und ein großes Konzert geben.
John Landis' grandiose Musikkomödie mit den legendären Blues Brothers strotzt nur so vor mitreißenden Showeinlagen der Top-Stars der Blues-Szene. Unter anderem laufen James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, Aretha Franklin und John Lee Hooker zu Höchstform auf. Mit von der Partie: John Candy, Carrie Fisher, Henry Gibson und Steve Lawrence.
Control
Ian Curtis ist Sänger der Band Joy Division, die durch seine ungewöhnliche Stimme und sein düsteres Charisma schnell auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester zum Geheimtipp wird. Doch Curtis kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren.
Mit der Lebensgeschichte des legendären Joy-Division-Sängers Ian Curtis gibt der weltberühmte Fotograf Anton Corbijn sein überragendes Filmdebüt. In ausdrucksvollem Schwarzweiß, zeichnet Corbijn das Porträt eines Mannes, der mit seinem außergewöhnlichem Gesang zu einer Ikone der Postpunk-Bewegung wird.
The Doors
Die beiden Studenten Jim Morrison und Ray Manzarek gründen am Strand von Venice eine Band: The Doors. Gemeinsam mit dem Gitarristen Robby Krieger und dem Schlagzeuger John Densmore steigen sie nach skandalträchtigen Auftritten in kleinen Clubs zu einer der angesagtesten Bands auf. Das erste Album schlägt ein wie eine Bombe, die Single „Light My Fire“ wird ein Welterfolg. Doch Jim Morrison lebt ziemlich exzessiv: harte Drogen, Unmengen an Alkohol und immer wieder neue Groupies.
Oliver Stone legt in seinem schonungslosen, aber dennoch liebevollem Filmporträt der legendären Rockband den Fokus auf den charismatischen Frontmann Jim Morrison, der in der brillanten Verkörperung durch Val Kilmer wieder aufzuerstehen scheint.
The Filth and the Fury
Bereits die erste Single der Sex Pistols, „Anarchy in the U.K.“, verfehlte nicht ihre Wirkung. Englische Radiostationen verweigerten die Ausstrahlung, denn der provozierende Text sollte kein Gehör finden. Zu diesem Zeitpunkt gab es die Sex Pistols bereits seit drei Jahren. Ihr neuer treibender Rock hatte sich längst herumgesprochen und die Punkwelle losgetreten.
In Julien Temples atemberaubendem Dokumentarfilm kommen die Sex Pistols endlich selbst zu Wort. Mit unzähligen Originalaufnahmen lässt Temple die Geburtsstunde des britischen Punks wieder aufleben: „Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols“.
Lou Reed's Berlin
Als Lou Reed 1973 sein Album „Berlin“ veröffentlichte, waren Kritiker und Publikum gleichermaßen entsetzt. Zu stark war der Kontrast der düster depressiven Songs zum Vorgängeralbum „Transformer“ mit der unbeschwert-lakonischen Hitsingle „Walk on the Wild Side“. Das Album wurde ein gigantischer Flop. Heute gilt es als Meisterwerk und eines der besten Lou-Reed-Werke überhaupt. Über 30 Jahre nach der Uraufführung brachte der Rockpoet sein Konzeptalbum erneut auf die Bühne und erntete Stürme der Begeisterung.
Der Künstler und Filmemacher Julian Schnabel („Schmetterling und Taucherglocke“) hat das legendäre Album 33 Jahre nach seiner Veröffentlichung zum ersten Mal und im Laufe von fünf Konzertabenden im St. Ann’s Warehouse in Brooklyn / New York live in Szene gesetzt. Entstanden ist ein Revival, das seinesgleichen sucht!
Once
In Dublins Straßen singt sich ein Straßenmusiker die Seele aus dem Leib. Während er von der großen Musikkarriere träumt, repariert er Staubsauger im Geschäft seines Vaters. Eines Tages wird eine junge Pianistin, die in der Fußgängerzone Blumen verkauft, auf ihn aufmerksam. Ihr gefallen seine Lieder – und sie hat einen kaputten Staubsauger. Sie treffen sich wieder und merken, dass sie mehr verbindet als die Liebe zur Musik. Da ahnen sie noch nicht, dass man im Leben vielleicht nur ein einziges Mal den richtigen Menschen trifft.
Ein Film, der die Welt überraschte. Als Low-Budget-Produktion in nur zwei Wochen abgedreht, begeisterte er auf unzähligen Festivals, gewann die Publikumspreise beim Sundance Filmfestival und zog die Zuschauer weltweit in seinen Bann. Für den Titelsong „Falling Slowly“ wurde Glen Hansard 2008 mit dem Oscar® ausgezeichnet.
Ray
Alle Chancen sprechen gegen Raymond Charles Robinson: Er ist arm, schwarz und seit seinem siebten Lebensjahr blind. Keine guten Aussichten im von Rassismus geprägten Amerika der fünfziger Jahre. Trotz aller Hindernisse gelingt es Ray, zum international gefeierten Star und Wegbereiter der Soulmusik aufzusteigen. Doch der Erfolg bringt auch seine Schattenseiten mit sich.
„Ray“ ist die mitreißende Biografie eines der bedeutendsten Künstler der Soulmusik. Jamie Foxx wurde für seine eindringliche Performance mit dem Oscar® als Bester Hauptdarsteller belohnt.
Shine a Light
Im Herbst 2006 gaben The Rolling Stones zwei Konzerte im New Yorker Beacon Theatre. In der fast intimen Atmosphäre des alten Theaters wird noch einmal klar, warum die Altmeister des Rock’n’Roll als Legenden gelten: Vor einem begeisterten Publikum performten The Rolling Stones mit unglaublicher Leidenschaft und Perfektion ihre Welthits ebenso wie weniger bekannte Songs. Gastauftritte von Christina Aguilera, der Blues-Legende Buddy Guy und Jack White von den White Stripes machen den Abend unvergesslich.
This is Spinal Tap
Im Zuge des Heavy-Metal-Booms kommen Spinal Tap, die sich schon als artiges Flowerpower-Ensemble einen Namen gemacht haben, ganz groß raus und werden zu absoluten Rocklegenden. Für Marty DiBergi, einen begabten Werbespotfilmer, Grund genug, eine „Rockumentary“ über die britische Band zu drehen.
Die grandiose Musiksatire von Erfolgsregisseur Rob Reiner ist ein intelligent-bissiger Kommentar über das Rockbusiness und dessen Mythen. Die fiktive Tourdokumentation avancierte Anfang der achtziger Jahre zum absoluten Kultfilm und gilt als einer der besten Musikfilme aller Zeiten.
Year of the Horse
Für Jim Jarmuschs psychedelischen Western „Dead Man“ lieferte Rock-Ikone Neil Young 1995 den einnehmenden Soundtrack. Zwei Jahre später revanchierte sich Jim Jarmusch mit einem facettenreichen Dokumentarfilm, der den Mythos Neil Young und seiner Band Crazy Horse zu ergründen versucht.
Opulent porträtiert Indie-Starregisseur Jim Jarmusch die große „Year of the Horse“-Welttournee der Rocklegende Neil Young und seiner Band Crazy Horse: Klangvoll unterlegt mit spektakulären Konzertszenen, schrägen Interviews und unvergesslichen Backstage-Impressionen.
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