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- Aus dem Arabischen und mit einer Nachbemerkung von Hartmut Fähndrich
- 2011
- 297 Seiten
- 19 cm
- Kartoniert/Broschiert
- Fischer Taschenbücher
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Im Januar 2011 war der bedeutende ägyptische Autor Alaa al-Aswani unter den Tausenden von Menschen, die am Tahrir Platz in Kairo gegen das Mubarak Regime protestierten. Dies war der Moment, auf den al-Aswani mit seinen wöchentlichen Zeitungskolumnen jahrelang hingearbeitet hat: Unerschrocken hat er darin Korruption und Gewalttätigkeit des Regimes offengelegt, Missstände wie die fehlende Meinungsfreiheit oder die Unterdrückung der Frau angeprangert.
Diese Auswahl kritischer Essays gewährt nebst der vernichtenden Kritik an Mubarak einen lebendigen - und bisweilen erschreckenden - Einblick in den Alltag der Ägypter während der brisanten Zeit vor dem Sturz des Regimes. Und als Lösung kommt immer nur eines in Frage: Demokratie!
Alaa Al-Aswani, geboren 1957 in Kairo, studierte Zahnmedizin in Ägypten und Amerika. Um 1989 veröffentlichte er seine erste Geschichtensammlung. Alaa Al-Aswani lebt und arbeitet in Kairo. Für seine Erzählungen und Romane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. 2008 wurde Alaa Al-Aswani mit dem Coburger Rückert-Preis 2008 geehrt und 2011 mit dem Blue Metropolis Arab Prize - Al Majidi Ibn Dhaher Arab Literary Prize .Hartmut Fähndrich, 1944 in Tübingen geboren, ist ein renommierter Kenner und Herausgeber arabischer Literatur, Träger des Hieronymus-Rings des deutschen Übersetzetzerverbandes und wurde mehrmals mit dem Übersetzerpreis der Stadt Bern ausgezeichnet. Harmut Fähndrich lebt in Bern.
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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 12. Oktober 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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| Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm: |
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Aswani, Alaa Al-
; Al-Aswani, Alaa
; Aswany, Alaa Al-
; Fähndrich, Hartmut
: Der Jakubijân-Bau
12,90 EUR |
Alaa al-Aswanis Roman stellt vieles dar, was es in Ägypten gibt, worüber aber nicht häufig - und eigentlich nie in dieser Direktheit - gesprochen wird. Da kommt der junge Mann nicht an die Polizeischule, weil sein Vater nur Türhüter ist. Da hält sich der wohlhabende Journalist einen armen Oberägypter als Bettgenossen. Da predigt der eine Geistliche für die Regierungspolitik, der andere für den Terror. Da bereichern sich manche schamlos mit den zweifelhaftesten Geschäften. Da wird das junge Mädchen, das für seine Familie sorgen muss, von allen Arbeitgebern systematisch belästigt. Da träumt der ehemalige Aristokrat von vorrevolutionären, besseren Zeiten. Da wird im Bereich der Politik geschmiert, geschnüffelt und gefoltert. Da wird eben das tägliche Leben Ägyptens gezeigt.
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