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Fink (Wilhelm)
Artikel-Nr.: 9783770551675
Artikel-Info/Bestellschein 
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vorübergehend nicht lieferbar |
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- Übersetzung: Annette Wunschel
- 2011
- 380 Seiten
- Gebunden
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Ein zeitloses Werk über Geschichte und Kultur der mächtigsten Nation der Welt.
Der Kulturhistoriker Johan Huizinga ist weltweit vor allem durch seine Werke Herbst des Mittelalters, Erasmus und Homo ludens bekannt geworden. Seine Amerika-Bücher Mensch und Masse in Amerika und Amerika – Leben und Denken sowie sein Tagebuch aus der Zeit von April bis Juni 1926 waren bisher für deutsche Leser nicht zugänglich. Sie erscheinen jetzt in einem Band. Darin entfaltet Huizinga die großen Themen seiner Zeit: von der Industrialisierung und der explodierenden Konzentration des Kapitals bis hin zur Hoheit der Ökonomie über das Gemeinwesen.
Johan Huizinga wurde 1872 in Groningen (Niederlande) geboren. Zunächst studierte er orientalische Sprachen, um nach seiner Promotion (1897) sich der Geschichtswissenschaft zuzuwenden. Er war dann Geschichtslehrer in der Schule in Harlem. 1903 habilitierte er sich an der Universität Amsterdam für altindische Kultur- und Religionsgeschichte. 1905 wurde er auf den Lehrstuhl für niederländische Geschichte an der Universität Groningen berufen, den er zehn Jahre später mit dem für allgemeine Geschichte an der Universität Leiden tauschen konnte. Dort lehrte er bis 1940, als die Universität durch die deutsche Besatzung geschlossen wurde. 1942 wurde der siebzigjährige Huizinga, der durch seine kulturhistorischen Schriften dem Nazi-Regime unbequem geworden war, für mehrere Monate in ein Konzentrationslager verschleppt. Auch nach seiner Entlassung durfte er nicht nach Leiden zurückkehren; er starb am 1. Februar 1945 in einem Landhaus in De Steeg, das ihm als Wohnsitz zugewiesen worden war.
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Diesen Artikel haben wir am Freitag, 21. Oktober 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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| Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm: |
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Huizinga, Johan
: Homo Ludens
9,99 EUR |
Ein grundlegendes Element unsere Kultur ist das Spiel. Der Mensch ist ein Spieler - und ohne seine Lust und Fähigkeit zum Spielen hätten sich ganze Bereiche seiner Kultur nicht entwickelt: die Dichtung, das Recht, die Wissenschaft, die bildende Kunst, die Philosophie und andere. Johan Huizinga, der große holländische Historiker und Kulturphilosoph, hat in diesem Buch eine Theorie der Kultur entworfen, in der er dem Denker (homo sapiens) und dem Tätigen (homo faber) den Menschen als Spieler (homo ludens) an die Seite stellt.
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