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Eichborn
Artikel-Nr.: 9783821847467
Artikel-Info/Bestellschein 
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- Von der Darmstädter Jury als Buch des Monats Dezember 2005 ausgezeichnet.
- Aus d. Poln. v. Martin Pollack.
- Erfolgsausgabe
- 360 Seiten
- Gebunden
Auf den Schultern eines Riesen: Ryszard Kapuściński reist mit dem ersten Reporter der Menschheitsgeschichte um die Welt Schon immer war er von ihm fasziniert. Und bis heute ist er für ihn der Größte. Wann und wohin auch immer Ryszard Kapuściński unterwegs war - Herodot war dabei. Dabei war es anfangs gar nicht so leicht, an ein Exemplar von dessen Historien zu kommen - denn in Polen gab es keine Übersetzung davon. Und als die fertig vorlag, durfte sie nicht gedruckt werden: Stalin lag im Sterben und das jahrtausendealte Buch erzählt mindestens ebenso viel vom Zerfall wie von der Schaffung riesiger Reiche, ebenso erschütternd vom Sturz der Mächtigen wie von ihrem Aufstieg. Erst 1954 kam der junge Ryszard Kapuściński mit dem Buch in Berührung - und es erwies sich als Erleuchtung. Da war einer - von Neugier und Wissensdurst getrieben - aufgebrochen, die Grenzen der bekannten Welt auszuloten, mit eigenen Augen zu sehen und mit eigenen Ohren zu hören, oder sich wenigstens von Augenzeugen berichten zu lassen, was sich auf der Welt zugetragen hat. Herodot war kein Händler, Spion, Diplomat oder Tourist, sondern - wie später auch Ryszard Kapuściński - Reporter, Anthropologe, Ethnograph und Schriftsteller. Ryszard Kapuściński erzählt, wie er mit Herodot nach Afrika, Asien und in Europa reist, was er an den Stellen findet, von denen einst der alte Grieche schrieb, welche Konflikte von heute ihre Wurzeln schon damals hatten und wie die Überlieferung menschlicher Geschichte funktioniert.
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Diesen Artikel haben wir am Samstag, 01. September 2007 in unseren Katalog aufgenommen.
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| Legendäre Reisen zum Nachwandern
Dieses Buch ist eine wahre Schatztruhe für Frankreich-Liebhaber: Schnappschüsse aus vergangener Zeit, klassische Landschafts- und Stadtansichten, literarische Zitate, Faksimiles von historischen Postkarten, dazu alte Werbeprospekte, Eintrittskarten, Fahrpläne und Speisekarten lassen das Reiseland Frankreich wiedererstehen, wie es sich vor dem Zeitalter des Massentourismus präsentiert hat. Ein sinnliches Vergnügen der Extraklasse!
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«C. W. CERAMS Buch ist der faszinierende Bericht über eine der größten Errungenschaften unserer modernen westlichen Zivilisation.» (Sir Arnold Toynbee)
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In ihrem klugen Essay folgt die Journalistin Sieglinde Geisel den Spuren der Weltenbummler und Irrfahrer und fragt nach den Träumen, die Menschen zum Aufbrechen veranlasst haben, und nach den Ängsten, die sie dabei uberwinden mussten. Sie erinnert an Geschichtliches und Mythisches und schlägt den Bogen in die Gegenwart. Dabei wird offenbar, was Skeptiker immer schon ahnten: Der grenzenlos mobile Mensch ist nirgends anwesend und nie ganz gegenwärtig. Manchmal beschleicht ihn sogar der Verdacht, das Entscheidende finde ohne ihn statt. Sieglinde Geisel, selbst mehr Weltenbummlerin als Irrfahrende, hat ein kurzweiliges, pointiertes Buch geschrieben, das jedem Reisenden ins Gepäck gelegt werden sollte
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| In seinem neuen großen Essay über die Natur des Menschen betreibt Peter Sloterdijk Märchen-Kritik: Als Kritik des Märchens von der Rückkehr der Religion könnte man seine Thesen verstehen. Doch nicht die Religion kehrt zurück. Es verschafft sich vielmehr etwas ganz Fundamentales in der Gegenwart Raum: Der Mensch als Übender, als sich durch Übungen selbst erzeugendes Wesen. Rainer Maria Rilke hat den Antrieb zu solchen Exerzitien zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Form gefaßt: Du mußt dein Leben ändern.
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| Eine fast französische, nicht ganz deutsche Familie - und die unerschütterliche Freundschaft zweier Frauen
Spannend, zärtlich und mit poetischer Kraft erzählt Pascale Hugues die Geschichte ihrer Großmütter. Eine ungewöhnliche Familiengeschichte, in der ein Stück brisanter deutsch-französischer Geschichte auflebt.
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| Von diesem Autor haben wir noch folgendes im Programm: |
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Kapuscinski, Ryszard
: Der Fußballkrieg
22,90 EUR |
Ryszard Kapuscinski ist 1932 in der ostpolnischen Stadt Pinsk geboren, die heute zu Weißrußland gehört. (Das war damals, wie er selber sagt, "Dritte Welt"). 1945 kam seine Familie nach Warschau, wo er studierte. In den fünfziger Jahren wurde er als Korrespondent nach Asien und in den Mittleren Osten, später auch nach Lateinamerika und nach Afrika entsandt.
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Kapuscinski, Ryszard
: Imperium. Sowjetische Streifzüge
24,90 EUR |
Was die Sowjetunion war und woran sie gescheitert ist, das hat niemand besser und einleuchtender beschrieben als Ryszard Kapuscinski. In "Imperium" hat der polnische Autor seine "Sowjetischen Streifzüge" seit 1939 versammelt. Nach Stalins Tod bereiste er die ganze Sowjetunion, beobachtete auch den Zerfall des Riesenreiches seit 1989. Kapuscinskis Reportagen lesen sich wie Parabeln der Macht, des Machtmißbrauchs und des Machtverfalls.
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Kapuscinski, Ryszard
: König der Könige
22,90 EUR |
Ryszard Kapuscinski ist 1932 in der ostpolnischen Stadt Pinsk geboren, die heute zu Weißrußland gehört. (Das war damals, wie er selber sagt, "Dritte Welt"). 1945 kam seine Familie nach Warschau, wo er studierte. In den fünfziger Jahren wurde er als Korrespondent nach Asien und in den Mittleren Osten, später auch nach Lateinamerika und nach Afrika entsandt.
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Kapuscinski, Ryszard
: Der Fußballkrieg
27,50 EUR |
Der Autor war jahrzehntelang in Asien, Afrika und Lateinamerika unterwegs und hat ein Dutzend Aufstände, Bürgerkriege und Revolutionen miterlebt. Aber er ist kein rasender Reporter. Dazu ist er zu bescheiden, zu scharfsinnig, zu subtil. Seine meisterhaften Bücher zeigen, daß er kein bloßer Korrespondent ist, sondern ein Autor vom Schlage Joseph Conrads und Bruce Chatwins. Die Reportage wird in seinem Werk zur Parabel, zur Erzählung, zum Balanceakt zwischen exakter Beobachtung und literarischer Imagination. »So lassen sich diese Reportagen heute noch wie Abenteuergeschichten lesen, als der Versuch, so zu leben, als wäre jeder Tag der letzte Tag.« Frankfurter Rundschau
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Kapuscinski, Ryszard
: Afrikanisches Fieber
25,00 EUR |
Als Ryszard Kapuscinski im Jahre 1958 in Accra, der Hauptstadt von Ghana, landete, konnte er nicht ahnen, daß diese Reise der Beginn einer Passion war, die ihn bis auf den heutigen Tag nicht losgelassen hat. Heute sind seine Reportagen weltberühmt. Damals konnten sich seine polnischen Auftraggeber kaum die paar Dollars für Hotel und für den Fernschreiber leisten. Der Autor aß in Straßenküchen, hauste in den Vierteln der Afrikaner, setzte sich Bedingungen aus, die kein westlicher Korrespondent akzeptiert hätte. Diese Nähe zur Realität hat er sich bis heute bewahrt. Zwar hat er Staatsgründungen, Putsche und Bürgerkriege miterlebt, Machthaber wie Nkrumah, Knyatta und Idi Adim beobachtet, aber mehr noch hat ihn der Tumult des afrikanischen Alltags interessiert. Mit stoischer Ruhe hat er Schießerein, Malaria-Anfälle, Schikanen und Sandstürme über sich ergehen lassen, doch das Fluidum eines Abenteurers liegt ihm nicht. Er interessiert sich für die Leute und gewinnt ihr Vertrauen.
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