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Bibliotheca Anna Amalia
12 Bände im Schuber
Bibliotheca Anna Amalia
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Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Artikel-Nr.: 9783866154520
Artikel-Info/Bestellschein

lieferbar

 

Statt 248,00 EUR
Nur 99,00 EUR*
Sonderpreis*
  • insgesamt 12 Bände
  • Alle Bände sind anspruchsvoll ausgestattet
  • aufwändiger Leineneinband mit Prägung und Lesebändchen im hochwertigen Schmuckschuber
  • Gesamtpreis: nur 99 EUR (statt bisheriger Paketpreis: 248,- EUR)


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Bibliotheca Anna Amalia Bibliotheca Anna Amalia

Die Bibliotheca Anna Amalia ist eine Schatzkiste der Weltliteratur. Für diese Edition der Süddeutschen Zeitung wurden Werke von 12 weltbekannten Schriftstellern aus den Beständen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek ausgewählt. Von Goethe über Shakespeare bis Voltaire und Schiller stellt jeder der zwölf Bände ein besonderes Lesevergnügen dar. Die Bände sind mit Leineneinband, Prägung, Lesebändchen und Schuber hochwertig ausgestattet und kosteten ursprünglich zwischen 19,90 EUR und 29,90 EUR je Band. Alle Klassiker sind mit Sorgfalt ediert und enthalten ein Nachwort namhafter Autoren wie Gustav Seibt, Hannelore Schlaffer, Johannes Willms, Kurt Flasch, Willi Winkler oder Alexander Kluge. In diesem wird die Bedeutung des Werkes im Schaffen des Autors erläutert und der Text in die Weltliteratur eingeordnet. Außerdem wird im Anhang die Geschichte der jeweiligen Ausgabe innerhalb der Sammlung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek nachgezeichnet.

Alle Bände im Leineneinband mit Lesebändchen und Schmuckschuber. Eine zeitlose Sammlung für Freunde anspruchsvoller Literatur und jeden, der Bücher liebt.

  

Titelliste

Johann Wolfgang von Goethe Auch ich in der Champagne!

Nur in diesem Erstdruck hat Goethe das Motto seiner Schrift "Campagne in Frankreich" in den Titel hereingenommen. So antwortete das "Auch ich in der Champagne!" dem "Auch ich in Arkadien!" der "Italienischen Reise". Wer dieses Buch liest, dem kommt die Illusion abhanden, die Goethezeit sei eine behagliche Idylle gewesen. Es ist im Angesicht von Schlachtfeldern entstanden - Goethes Buch über Krieg und Frieden.

William Shakespeare
Venus und Adonis; Tarquin und Lucretia

Shakespeare gehört zu den Fixsternen der deutschen klassischen Literatur. Oft hat sie ihn als Originalgenie gefeiert. Hier kommt er als Erbe der europäischen Tradition zu Wort: im Langgedicht „Venus und Adonis“, das von der Schönheit und von Leid und Lust der Liebe handelt, greift er auf Ovid zurück, im tragischen Pendant „Tarquin und Lukrezia“ auf die Erzählung des Livius über die Schändung der Lukrezia: Ihr Selbstmord markiert den Übergang Roms von der Monarchie zur Republik. Und im Gedicht-Autor Shakespeare, der dies Geschehen in Verse fasst, meldet sich zugleich der Dramatiker zu Wort.

Voltaire
Die Prinzessin von Babylon

Wer mit Voltaire nach Babylon reist, der gerät nicht nur in eine Welt des Orientalismus und Exotismus. Er begegnet beim Lesen zugleich dem zeitgenössischen Europa von England bis zum Papst in Rom. Und in leicht durchschaubarer, lockerer Verkleidung ist eine bis heute aktuelle Reisebegleiterin allgegenwärtig: die Frage nach dem Verhältnis der europäischen Kultur und Bildung zu ihren welthistorischen Nachbarn.

Ludwig Tieck
Das alte Buch oder die Reise ins Blaue

Nach dem Tod Goethes im März 1832 galt vielen Lesern der alte Ludwig Tieck als ungekrönter König der deutschen Literatur. In seinen späten Novellen ließ er die alten Zauberworte der romantischen Erzählkunst noch einmal Revue passieren. Es sind die Bücher selbst, die hier auf Wanderschaft gehen, Abenteuer erleben, in die Hände von Bearbeitern und Kopisten fallen. Hier schreibt einer für Leser, die sich nicht leicht hinters Licht führen lassen.

François-René de Chateaubriand
Erinnerungen aus Italien, England und Amerika

François René Vicomte de Chateaubriand (1768–1848) gehörte zu den französischen Lesern Goethes, dessen „Werther“ in seinem Werk deutliche Spuren hinterlassen hat. In diesem Band sind Erinnerungen an seine Reise nach Nordamerika 1790/91 mit Berichten aus den beiden klassischen europäischen Reiseländern des 18. Jahrhunderts zusammengestellt. Die Aufzeichnungen zählen zu den Büchern der Anna Amalia Bibliothek, die zum Bild der Neuen Welt bei den Bewohnern des alten Europa beitrugen.

Christoph-Martin Wieland
Dschinnistan oder auserlesene Feen- und Geister-Märchen

Dieser schöne Band, in dem Wieland dem Publikum eine Auswahl seiner Bearbeitungen französischer Feenmärchen präsentiert, gehört zu den charmantesten Beispielen für ein Charakteristikum der Weimarer Klassiker: Sie alle traten nicht nur als Autoren ihrer Werke, sondern zugleich als Übersetzer der Weltliteratur in Erscheinung. Von der Geschmeidigkeit, die die deutsche Literatursprache dadurch gewann, legen in diesem Buch die Feen und Geister Zeugnis ab.

Karl-Philipp Moritz
Reisen eines Deutschen in England

Von Berlin aus brach Karl Philipp Moritz (1756–1793) ins gelobte Land der deutschen Aufklärung, nach England, auf. Als notorischer Fußgänger zog er den Spott der Einheimischen auf sich, dem deutschen Publikum brachte er eine der lebendigsten Reisebeschreibungen des 18. Jahrhunderts mit. Sie führt ins Londoner Parlament und die dortigen Buchhandlungen ebenso wie ins Dunkel der Höhle von Castleton. Als Goethe 1786 in Rom Moritz kennenlernte, glaubte er in ihm einen „jüngeren Bruder“ zu erkennen.

Jean Paul
Freiheits-Büchlein

Dieses Buch, für das sein Autor ursprünglich, in Anlehnung an die Freiheitsbäume der Französischen Revolution, den Titel "Freiheitsbäumchen" erwog, ist eine der großen deutschen Streitschriften gegen die Zensur. Jean Paul, im Erzählen ein Meister der verspielten und verrätselten Abschweifung, geht hier, in der Erledigung aller denkbaren Argumente für die Zensur, systematisch zu Werke. Und wenn er sich am Ende als Zensor der eigenen Werke empfiehlt, tritt eine Figur mit großer Zukunft auf den Plan: die Selbstzensur.

George Keate/Georg Forster Nachricht von den Pelew-Inseln

Der englische Schriftsteller George Keate schilderte nach den Tagebüchern und mündlichen Mitteilungen des Kapitäns Wilson den Schiffbruch der „Antelope“ vor den Palau-Inseln in der Südsee und den anschließenden Aufenthalt der Mannschaft dort. Der bedeutendste Weltreisende der deutschen Literatur vor Alexander von Humboldt, Georg Forster, der als junger Mann den großen James Cook bei seiner Reise um die Welt begleitet hatte, übersetzte das Buch in klassische deutsche Prosa. Südsee-Abenteuer und ethnographischer Bericht zugleich, zeigt dieses Buch, welche Entdeckungen in der Anna Amalia Bibliothek zu machen sind.

Friedrich Schiller
Kleinere prosaische Schriften

Dieses Buch ist ein Unikum: Als Herausgeber seiner selbst tritt Schiller hier auf, im Wettlauf mit den Nachdruckern präsentiert er dem Publikum die Vielfalt seines Werks: die „Sendung Moses“ und die „Philosophischen Briefe“, den „Verbrecher aus verlorener Ehre“ und das „Spiel des Schicksals“, die Antrittsvorlesung zur Universalgeschichte und die „Briefe über Don Carlos“, die Aufsätze „Etwas über die erste Menschengesellschaft“ und „Über Völkerwanderung, Kreuzzüge und Mittelalter“. Eine einmalige Zusammenstellung großartiger Prosa, in der sich der Historiker, der Erzähler und der Dramatiker Schiller begegnen.

Hafis / Joseph von Hammer
Der Diwan

Als in diesem Buch der persische Dichter Hafis zum ersten Mal in die deutsche Sprache Eingang fand, gehörte Goethe zu seinen hingebungsvollsten Lesern. Im Dialog mit dieser reich kommentierten Ausgabe des Orientalisten und Diplomaten Joseph von Hammer-Purgstall (1774–1856) schrieb er ab 1814 seinen eigenen „Diwan“. Nun ist seine Vorlage wieder zu entdecken: eine schöne Rarität.

Johann Gottfried Herder
Lieder der Liebe

„Volkspoesie“ – so hieß das Zauberwort, mit dem Johann Gottfried Herder den ältesten, mündlichen Wurzeln der Poesie nachspürte. In diesem reizvollen Band rückt seine Übersetzung des alttestamentarischen Hoheliedes an die Seite der mittelalterlichen deutschen Liebesdichtung: Auch die Bibel gehört zur Weltliteratur.


Diesen Artikel haben wir am Freitag, 08. Mai 2009 in unseren Katalog aufgenommen.

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J.C., ehemals bekannter Autor aus Südafrika, jetzt in Sydney lebend, ist die Hauptfigur in Tagebuch eines schlimmen Jahres , dem neuen Roman von John Coetzee, Literaturnobelpreisträger aus Südafrika, heute in Adelaide lebend. J.C. schreibt bittere Kurzessays über den gegenwärtigen Zustand der Welt als Beiträge für einen Sammelband; Anya, seine Bekanntschaft aus der Waschküche, tippt sie für ihn in den PC; Alan, ihr Freund, ein schlitzohriger kleiner Broker, denkt über einen Zinsbetrug an J.C. nach. Mehrere parallel laufende Handlungsstränge bilden ein kühnes Erzählkonstrukt um J.C. auf dem scharfen Grat zwischen Distanzierung und unerbittlicher Selbstbetrachtung. Coetzees Blick aus nächster Nähe ist atemberaubend.

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