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Liao Yiwu
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Fräulein Hallo und der Bauernkaiser
Chinas Gesellschaft von unten. Mit e. Vorw. v. Philip Gourevitch, e. Einf. v. Wen Huang u. e. Nachw. v. Detlev Claussen |
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- 2009. 539 Seiten 22 cm
- Gebunden
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»Liao Yiwu ist einzigartig. Diese Geschichten gehören zu dem großen gemeinsamen Erbe der Weltliteratur.« Philip Gourevitch, The Paris Review
Eine Prostituierte, ein buddhistischer Mönch und ein Klomann, eine Falun-Gong-Anhängerin, ein ehemaliger Rotgardist und ein Feng-Shui-Meister - sie und viele andere hat Liao Yiwu, einer der bekanntesten Autoren Chinas und selbst ehemaliger politischer Häftling, mit Respekt, Einfühlungsvermögen und Humor nach ihrem Leben und ihren Hoffnungen befragt. Diese einzigartigen Gespräche lassen uns ein China entdecken, das wir sonst nicht zu sehen bekommen - ein China, in dem archaische Mythen und Riten allen politischen und technischen Revolutionen zum Trotz noch lebendig sind, ein China der Ausgestoßenen und Randständigen, deren Würde, Witz und Menschlichkeit ihnen niemand hat nehmen können.
»Liao Yiwu hat ein Buch geschrieben, in dem man so viel über die chinesische Gegenwart erfährt wie in keinem anderen. (…) Einer der radikalsten, manischsten und brillantesten dieser Archäologen und Archivare ist Liao Yiwu.«
Susanne Messmer, taz
»Der größte Vorzug seiner Interviews, die literarische und dokumentarische Qualität vereinen, sind die Weite des Blicks, die Vielzahl der Perspektiven, die Fülle originellster Randexistenzen vom Trauermusiker bis zum Klomann, vom Leichenschminker bis zum Grabräuber, vom Menschenhändler bis zum Ausbrecherkönig.«
Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung
»Denn in keiner anderen Publikation in diesem Herbst kommt man Chinesen näher als in den Gesprächen des völlig undogmatischen Chronisten Liao Yiwu.«
Katharina Borchardt, Deutschlandradio Kultur
»Noch nie hat ein Gebildeter ihnen zugehört, geschweige denn aufgeschrieben, was sie erzählen, und Liao Yiwu entdeckt verblüffend klarsichtige und selbstbewusste Menschen, die eine individuelle und genau Vorstellung von Würde haben.«
Nicole Henneberg, Basler Zeitung
»Liao Yiwu ist eine der originellsten Stimmen der chinesischen Gegenwartsliteratur.«
Henrik Bork, Süddeutsche Zeitung
»Es sind aufrüttelnde, informative und manchmal sogar spannende Geschichten von ganz unten (...) Ein wichtiges Buch.«
Roman Halfmann, Hessischer Rundfunk
»In keinem der Bücher, die in diesem Herbst erscheinen, kommt man Chinesen – meiner Meinung nach - näher.«
Katharina Borchardt, SWR 2 Forum Buch
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Diesen Artikel haben wir am Montag, 28. September 2009 in unseren Katalog aufgenommen.
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Rezensionen:
Rezensent: Süddeutsche Zeitung 24.10.2009
Bewertung: |
Liao hat in diesem epochalen Buch einen Gedenkstein aus Gesprächen für all die Unangepassten des modernen China errichtet. Dass es nun dank der Mitarbeit der angepassten chinesischen Behörden deutschlandweit beworben wird, hat genau die grimmige Komik, die Liao in seinem Buch immer wieder so unverwüstlich lachen lässt.
Alex Rühle |
Rezensent: Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.10.2009
Bewertung: |
»Die >Interviews mit Menschen vom Bodensatz der Gesellschaft<, die der Dichter Liao Yiwu [...] festhält, dokumentieren nicht nur, wie sehr sich die Individualisierung und gesellschaftliche Ausdifferenzierung in China mittlerweile weiter von vorgestanzten Formen entfernt haben. Die Gespräche des Bandes, der 2001 in Teilen in China erschien und kurz darauf verboten wurde, nehmen die Auseinandersetzung mit dem offiziellen Geschichtsbild der Kommunistischen Partei [...] auch direkt auf. Das ist umso eindrucksvoller, als dies ganz absichtslos, unprogrammatisch geschieht. [...] Es ist von einer tragikomischen, absurden Folgerichtigkeit, dass ihm die chinesischen Behörden die Ausreise zur Buchmesse verweigert haben – so wie sie ihn schon sein ganzes Leben lang nicht ins Ausland gelassen haben. Kaum jemand dürfte die Welt über die disparaten Realitäten des neuen China heute umfassender unterrichten als er.« Mark Siemons |
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Liao Yiwu
: The Corpse Walker
15,00 EUR |
Der regimekritische chinesische Schriftsteller Liao Yiwu darf nicht zur Frankfurter Buchmesse kommen, die chinesischen Behörden haben ihm die Ausreise nach Deutschland untersagt.
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